> > Niemand darf die Haiku Stairs betreten – trotzdem wagen es einige

Niemand darf die Haiku Stairs betreten – trotzdem wagen es einige

Dem Himmel so nah… Wo das am besten geht? In Nepal auf dem Mount Everest oder dem Kilimandscharo in Tansania zum Beispiel. Auf Hawaii gibt es sogar eine „Stairway to Heaven“, die ist aber nicht jedermanns Sache.

Bis zu fünf Stunden dauert der Aufstieg – alles andere als ein lockerer Spaziergang. Wer die 3.920 Stufen erklimmen will, braucht nicht nur eine gute Kondition, sondern auch eine gehörige Portion Mut. Denn eigentlich ist der Aufstieg seit Jahren untersagt, Grund dafür ist ein Sturm. Galt die Treppe schon immer als unwegsam und rutschig nach Regenfällen, wird sie seit 2015 von der Regierung als gefährlich eingestuft.

Hoch hinaus kann teuer werden

Damals wurde die Himmeltreppe durch einen Sturm schwer beschädigt, die Arbeiten zur Behebung der Schäden gehen nur schleppend beziehungsweise gar nicht voran. Deshalb hat die hawaiianische Regierung beschlossen, die Haiku Stairs für Besucher zu schließen. Offenbar Grund genug für einige Mutige, den Aufstieg erst recht zu wagen. Die Warnschilder und die Proteste der Anwohner werden dabei geflissentlich ignoriert.

Die sind nämlich gar nicht begeistert, dass täglich Touris durch ihre Vorgärten marschieren, um eine Abkürzung zum Anfang der Treppe zu nehmen. Trotzdem sind es dann immer noch 600 Meter, die es steil nach oben geht. Ein nicht nur anstrengendes Vergnügen, sondern auch ein teures, wenn man vom Sicherheitsdienst erwischt: 600 Dollar Strafe!

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