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Brückentage 2020: So springen die meisten Urlaubstage für uns heraus

Das Jahr 2020 ist noch ein paar Wochen entfernt, doch so mancher Arbeitnehmer hat den neuen Kalender bereits fest im Blick. Der simple Grund: Brückentage! Diese sind eine willkommene Gelegenheit, um aus den Urlaubstagen das Maximum herauszuholen. Viele sind es 2020 zugegebenermaßen nicht, dennoch gibt es die Möglichkeit für ein paar „Brücken“.

Winter/Frühjahr 2019/20

Los geht’s bereits während des Jahreswechsels 2019/20. Neujahr fällt auf einen Mittwoch. Wer vom 23. Dezember bis einschließlich 5. Januar Urlaub anmeldet, kann unter Einsatz von sechs Urlaubstagen insgesamt 16 freie Tage am Stück abgreifen. Immer vorausgesetzt man kalkuliert am 24. und 31. Dezember jeweils mit einem halben Arbeitstag. In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt gibt es Montag, den 6. Januar – Heilige Drei Könige – noch dazu.

Pech haben die ohnehin mit wenigen Feiertagen verwöhnten Berliner: Der erst 2019 eingeführte internationale Frauentag am 8.3. entfällt als zusätzlicher freier Tag, weil er 2020 an einem Sonntag stattfindet. Auch um Ostern bietet sich wie in jedem Jahr ein schöner Urlaub an. Vom 4. April bis 13. April ließen sich theoretisch zehn freie Tage herausholen. Der Einsatz: vier Urlaubstage! Genauso funktioniert es natürlich auch in der Woche nach Ostern, also von 10. bis 19. April.

Urlaub zum Tag der Arbeit am 1. Mai ist auch nicht übel: Da der auf einen Freitag fällt, können Arbeitnehmer neun freie Tage am Stück für sich verbuchen, wenn sie vom 25. April bis 3. Mai vier Urlaubstage opfern wollen. Für einen schönen Kurzurlaub zu Christi Himmelfahrt am 21. Mai benötigt man sogar nur einen Urlaubstag, denn der Feiertag ist wie jedes Jahr donnerstags.

Sommer/Winter 2020

Gleiches Bild, anderer Feiertag: Arbeitnehmer, die in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland leben, können sich auch an Fronleichnam (11.6.) über ein verlängertes Wochenende bis 14. Juni freuen. Dafür ginge ebenfalls nur ein Urlaubstag drauf. Auf ein Wochenende fallen 2020 allerdings sowohl der Tage der Deutschen Einheit am 3.10. als auch der evangelische Reformationstag (31.10.) und das katholische Allerheiligen (1.11.). Auch Mariä Himmelfahrt, das am 15.8. in Bayern und im Saarland begangen wird, ist 2020 ein Samstag.

Erst um die Weihnachtszeit herum, lassen sich wieder ein paar Brückentage gut kombinieren. Vom 24. Dezember bis 3. Januar geht die Rechnung aber auf: Für einen Urlaub von elf Tagen, müssen Arbeitnehmer ebenfalls nur fünf Tage beim Chef beantragen.

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